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Professor Dr. Jan Rommerskirchen - Verzeichnis aktueller Publikationen

 
 

Rommerskirchen, Jan & Opolka, Laura: Anerkennung und Zuschreibung - Menschen und ihre Marken. In: C. Baumgarth & H. J. Schmidt (Hrsg.): Forum Markenforschung 2016. Wiesbaden: Springer Gabler 2018, S. 39 - 58.

Für das Verständnis von Marken und ihrer Bedeutung in unserer Warenwelt beschäftigt sich die Forschung seit einigen Jahren mit der besonderen Identität von Marken und den Beziehungen, die Menschen mit diesen aufbauen und pflegen. Wir plädieren in diesem Beitrag für eine soziologische Perspektive, um insbesondere den Prozess der Markenkommunikation besser zu verstehen: Auf der einen Seite steht die Konstruktion der Marke und die konstruktive Generierung von symbolischen Bedeutungsangeboten als zentrale Aufgabe der Unternehmenskommunikation. Auf der anderen Seite steht die Interpretation der Marke durch unterschiedliche Konsumententypen. Aus soziologischer Sicht handelt es sich hierbei um mehr oder weniger normen- oder nutzenorientierte Akteure, für die die typenspezifische Anerkennung der als salient empfundenen Eigenschaften der Marke entscheidend ist. Diese Anerkennung kann zur Zuschreibung einer Markenbeziehung führen. Für die Konstruktion und die Kommunikation von Marken durch die Unternehmen ist daher das akteursspezifische Verständnis der Anerkennung der Markeneigenschaften und der Zuschreibung einer Markenbeziehung von entscheidender Bedeutung. Ein soziologischer Blick auf die Prozesse der Anerkennung und der Zuschreibung ist daher für uns der Schlüssel zu einem besseren Verständnis der sozialen Rolle von Marken.

Inhalt:
Unternehmenskommunikation - Markenkommunikation - Konstruktion & Interpretation - Bedeutungen

Links:
Springer Gabler

  AZ

Rommerskirchen, Jan: Autos, Autonomie und Algorithmen. In: Journal für korporative Kommunikation 2/2017, S. 2-9.

Autonome Autos versprechen eine bessere und sicherere Zukunft: entspanntes und unfallfreies Fahren, keine Verletzten und Getöteten mehr auf unseren Straßen. Die Zweifel an dieser Vision sind jedoch gewachsen und immer mehr Kritiker fragen, wie autonome Autos in Dilemma-Situationen entscheiden sollen, wer leben darf und wer sterben muss. Soll dieses ethische Problem von den Nutzern autonomer Autos, von ihren Herstellern oder von der Politik entschieden werden? Eine kritische Prüfung dieses Problems kann nur zu einem Ergebnis kommen: Es wird auch in Zukunft keine autonomen Autos geben. Der ethische Preis, den wir für den vermeintlichen Fortschritt zu zählen hätten, wäre unsere Freiheit und die menschliche Autonomie.

Inhalt:
Autonome Autos - Ethik - Dilemma-Situationen - Freiheit & Autonomie

Links:
Journal für korporative Kommunikation

  JournalKK

Rommerskirchen, Jan: Konstruktion und Interpretation. In: Journal für korporative Kommunikation 1/2017, S. 31-56.

Der Konsument ist tot, es leben die Konsumenten. Dieser Beitrag schlägt ein Modell der Unternehmens- und Markenkommunikation vor, welches die unterschiedlichen Typen und Interpretationsformen der Konsumenten anerkennt. Die klassischen Modelle der Markentechnik, der Markenpersönlichkeit und der Markensysteme werden zunächst kritisch geprüft und dann in einem neuen Modell der Bedeutungszuschreibung zusammengeführt, welches aus dem Pragmatismus heraus entwickelt wird. Dieser Beitrag und das Modell der Bedeutungszuschreibung sollen dazu beitragen, behavioristische und anthropologische Fehlschlüsse zu erkennen und in der Unternehmens- und Markenkommunikation zu vermeiden. Er schlägt zudem vor, die Interaktionsdynamik zwischen Korporationen und Konsumenten stärker zu beachten, um die Formen der Interpretation konstruierter Objekte besser zu verstehen.

Inhalt:
Unternehmenskommunikation - Markenkommunikation - Konstruktion & Interpretation - Bedeutungen

Links:
Journal für korporative Kommunikation

  JournalKK

Rommerskirchen, Jan: Soziologie & Kommunikation. Theorien und Paradigmen von der Antike bis zur Gegenwart. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer VS 2017

Das Lehrbuch stellt die Entwicklung soziologischer und kommunikationstheoretischer Ansätze von der Antike bis zur Gegenwart vor. Die wichtigsten Theorien und Theoretiker werden im fachspezifischen und historischen Kontext vorgestellt und interdisziplinär behandelt: Platon und Aristoteles, Thomas Hobbes, Adam Smith und Immanuel Kant, Karl Marx und Max Weber sowie die Pragmatisten und die Systemtheorien von Talcott Parsons und Niklas Luhmann, aber auch George C. Homans und Ralf Dahrendorf sowie die neueren Ansätze von John Searle, Jürgen Habermas und Robert Brandom werden erläutert. Den Studierenden werden dadurch die Gemeinsamkeiten und Differenzen der wichtigsten klassischen und aktuellen soziologischen und kommunikationstheoretischen Ansätze vermittelt. Für die zweite Auflage wurden einige Kapitel überarbeitet, präzisiert und aktualisiert, ein neues Kapitel über Ulrich Beck wurde eingefügt, die Grafiken angepasst.

Inhalt: Grundlagen der Soziologie - Gesellschaftskonzepte der Antike und des Mittelalters - Gesellschaftskonzepte der Neuzeit - Gesellschaftskonzepte der Moderne - Grundlagen der Kommunikation - Erkenntnis und Sprechen – Pragmatismus - Systemtheorien - Sozialkonstruktivismus - Soziologie der ökonomischen Kommunikation - Soziologische Kommunikationstheorien

Die Zielgruppen: Studierende und Dozierende der Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie der Soziologie, der Philosophie und der Politikwissenschaft

Links:
Springer VS

  Soziologie und Kommunikation

Rommerskirchen, Jan: Kooperation, Kontingenz und die dunkle Materie - ein Essay über das Problem der sozialen Welt. In: Journal für korporative Kommunikation 1/2016, S. 29-40.

Die Fähigkeit zur Kooperation, zum gemeinsamen Planen und Handeln, gehört zu jenen wesentlichen
Merkmalen, die Menschen von anderen Lebewesen unterscheidet. Kooperation ist die Grundlage des
sozialen Lebens in komplexen Gemeinschaften und des wirtschaftlichen Handelns. Im Spannungsfeld
zwischen methodischem Individualismus und Kollektivismus stand und steht die Frage, wie Kooperationen durch zumindest ähnliche Intentionen entstehen und unter kontingenten Rahmenbedingungen zu gemeinsamen Handlungen und Zielen führen können. Wie frei oder wie determiniert Menschen hierbei sind, worauf sich ihre Intentionen beziehen und welche Rolle die sogenannte soziale Welt dabei spielt – all dies sind Fragen, die Kultur- und Naturwissenschaftler seit langer Zeit beschäftigen. Dieser Essay soll den Stand der Diskussion und der Forschung umreißen und einige daran anschließende Forschungsfragen aufwerfen.

Links:
Journal für korporative Kommunikation

  JournalKK

Rommerskirchen, Jan & Woll, Anne-Kathrin: Normative Erwartungen und internalisierte Werte - Marken als ethische Konstrukte. In: Journal of Business and Media Psychology 1/2015, S. 10-25.

Das Vertrauen zu einer Marke gilt in der Unternehmenskommunikation als wesentliche Brücke zwischen Sympathie und Loyalität. Als potenzielle Dimensionen der Vertrauenswürdigkeit von Marken zeichneten sich im Rahmen einer qualitativen Erhebung die Kategorien Kompetenz, Wohlwollen und Integrität ab, wobei letztere sich aus den Subkategorien Aufrichtigkeit, Transparenz und ethisches Wirtschaften zusammensetzt. Die Relevanz dieser Komponenten als Vertrauenswürdigkeitsdimensionen wurde im Anschluss anhand einer quantitativen Untersuchung bestätigt. Diese verwies allerdings auf eine hohe Markenspezifität in der Relevanz und der Gewichtung der einzelnen Komponenten. Für die Dimension Ethisches Wirtschaften, eine Subkategorie der Integrität, zeigte sich zudem ein wichtiger interpersoneller Einflussfaktor: Personen, die sich stark an Normen orientieren, bewerten die soziale und ökologische Verantwortungsübernahme einer Marke bzw. des dahinterstehenden Unternehmens als relevant für ihr Vertrauen. Für Personen mit einer eher nutzenorientierten Haltung trifft dies weniger zu. Ein in der Studie nachgewiesener signifikanter Moderatoreffekt zeigte sich bei Marken, die als besonders nachhaltig wahrgenommen wurden.

Inhalt: Unternehmenskommunikation, Markenvertrauen, homo sociologicus, homo oeconomicus, Nachhaltigkeit

Links:
Journal of Business and Media Psychology

  JBMP

Rommerskirchen, Jan: Was ist korporative Kommunikation? Grundriss einer Phänomenologie. In: Journal für korporative Kommunikation 1/2015, S. 4-16.

Was ist eine Korporation und was ist deren Kommunikationsmodus? Zu beiden Fragen gibt es vielfältige Antwortversuche und Definitionsvorschläge. Um Phänomene der korporativen Kommunikation jedoch wissenschaftlich untersuchen zu können, ist die Klärung dieser Fragen unerlässlich. Korporationen sollen – so der Vorschlag in diesem Beitrag – als hierarchisch organisierte Gruppen von Menschen verstanden werden, deren Mitglieder um ihre Zugehörigkeit zu dieser Korporation wissen und dieses Wissen in ihren Entscheidungen und Handlungen berücksichtigen. Zum Verständnis der Kommunikation von Korporationen und deren Agenten werden zwei Modelle vorgestellt, die eine Untersuchung der Phänomene der Praxis einerseits aus der Perspektive der funktional‐strukturellen Systemtheorie (Korporationen als Kommunikationssysteme), andererseits aus der Perspektive des Pragmatismus (Korporationen als Bedeutungsgeneratoren) ermöglichen. In diesem programmatischen Beitrag soll hervorgehoben werden, dass erst durch eine modellbasierte phänomenologische Betrachtung der Praxis eine Wissenschaft der korporativen Kommunikation möglich ist.

Links:
Journal für korporative Kommunikation

  JournalKK

Rommerskirchen, Jan: Das Gute und das Gerechte. Einführung in die praktische Philosophie. Wiesbaden: Springer VS 2015

Was ist eine gute Handlung? Und was ist eine gerechte Handlung? Dies sind die beiden zentralen Fragen der praktischen Philosophie. Das Lehrbuch untersucht diese beiden Fragen in den Bereichen der klassischen Ethik, der Sozialethik, der Wirtschaftsethik und der Gerechtigkeitstheorien. Dabei dienen drei Paradigmen der praktischen Philosophie der Zuordnung und der Abgrenzung von Argumenten: das teleologische, das utilitaristische und das deontologische Paradigma. Hierzu werden die klassischen Theorien der praktischen Philosophie von Aristoteles, Adam Smith, Jeremy Bentham und John Stuart Mill sowie von Immanuel Kant vorgestellt. Im Bereich der Sozialethik werden die Grundlagen der Theorien von Michael Sandel, Peter Singer, Robert Nozick und John Rawls vermittelt, im Bereich der Wirtschaftsethik die Theorien von Amitai Etzioni, Karl Homann und Oswald von Nell-Breuning. Von Charles Taylor, Michael Walzer, Amartya Sen und John Rawls werden Theorien der Gerechtigkeit dargestellt. Der Leser wird jeweils durch praktische Herleitungen in Form von aktuellen Geschehnissen und wissenschaftlichen Experimenten an die Aktualität der Fragen nach dem Guten und dem Gerechten herangeführt.

Inhalt: ​Ethik als Wissenschaft - Grundlagen der Ethik - Sozialethik - Wirtschaftsethik - Gerechtigkeitstheorien - Das gute und das gerechte Handeln

Die Zielgruppen: Studierende und Dozierende der Geisteswissenschaften

Links:
Springer VS

Rezensionen:
Peter Eisenmann in socialnet
"Das Buch von Rommerskirchen wird seinem Anspruch, als Lehrbuch gelten zu wollen voll gerecht, noch dazu, wo es mittels einer sehr ausführlichen und plausiblen Beispielgebung einerseits und einer Vielzahl veranschaulichender Abbildungen andrerseits auch jeglichen didaktischen Anforderungen genügt. Es ist allen Studierenden der Philosophie, wie auch all jenen, die sich mit der eigentlich für jedermann relevanten Fragestellung nach dem Guten und dem Gerechten im gemeinschaftlichen Zusammenleben auseinandersetzen sehr zu empfehlen." (Link zur Rezension)

Ewald Stübinger in forum wirtschaftsethik
"Die Publikation [...] wird dem Charakter eines Lehrbuchs aus meiner Sicht durchaus gerecht, was die
gut verständliche und durch Beispiele anschauliche und problemorientierte Darstellung der ausgewählten unterschiedlichen Positionen und Handlungsfelder betrifft. [...] Insgesamt ist das Buch in seiner didaktischen Anlage und inhaltlichen Auswahl und Ausgestaltung der behandelten Autoren, Positionen und Handlungsfelder für das Studium der praktischen Philosophie gut geeignet"
(S. 16). (Link zur Rezension)

Oliver Biblo in Polizei-Newsletter
"Dem Buch gelingt es zu verdeutlichen, das wir tagtäglich mit Ethik, mit gutem und (un)gerechtem Handeln konfrontiert sind, sie keine abgehobene oder nur im Elfenbein zu diskutierende philosophische Disziplin ist. Wir sind täglich mit ihr konfrontiert und handeln und verhandeln sie – ob wir es letztlich wissen oder nicht, ob wir es wollen oder nicht – jeden Tag mit aus. Das hier vorliegende Lehrbuch hilft dabei, nicht nur Handlungen als einer gewissen Ethik (nicht-)zugehörig zu erkennen, sondern bietet darüber die Möglichkeit einer weitergehenden Reflexion über sie. Und das wiederum sollte grundlegend (nicht nur) für Menschen sein, die in täglicher Routine über gutes und gerechtes Handeln wachen oder darüber entscheiden. Das Buch ist daher sowohl Praktikern, interessierten Laien als auch Dozierenden in den entsprechenden Disziplinen als Studien- und Lehrbuch zu empfehlen." (Link zur Rezension)

  Das Gute und das Gerechte

Rommerskirchen, Jan: Soziologie & Kommunikation. Theorien und Paradigmen von der Antike bis zur Gegenwart. Wiesbaden: Springer VS 2014

Das Lehrbuch stellt die Entwicklung soziologischer und kommunikationstheoretischer Ansätze von der Antike bis zur Gegenwart vor. Die wichtigsten Theorien und Theoretiker werden im fachspezifischen und historischen Kontext vorgestellt und interdisziplinär behandelt: Platon und Aristoteles, Thomas Hobbes, Adam Smith und Immanuel Kant, Karl Marx und Max Weber sowie die Pragmatisten und die Systemtheorien von Talcott Parsons und Niklas Luhmann, aber auch George C. Homans und Ralf Dahrendorf sowie die neueren Ansätze von John Searle, Jürgen Habermas und Robert Brandom werden erläutert. Den Studierenden werden dadurch die Gemeinsamkeiten und Differenzen der wichtigsten klassischen und aktuellen soziologischen und kommunikationstheoretischen Ansätze vermittelt.

Inhalt: Grundlagen der Soziologie - Gesellschaftskonzepte der Antike und des Mittelalters - Gesellschaftskonzepte der Neuzeit - Gesellschaftskonzepte der Moderne - Grundlagen der Kommunikation - Erkenntnis und Sprechen – Pragmatismus - Systemtheorien - Sozialkonstruktivismus - Soziologie der ökonomischen Kommunikation - Soziologische Kommunikationstheorien

Zielgruppen: Studierende und Dozierende der Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie der Soziologie, der Philosophie und der Politikwissenschaft

Links:
Springer VS

Rezensionen
Lothar Mikos in tv diskurs

  Soziologie & Kommunikation

Rommerskirchen, Jan: Vertrauen in Marken - Die Praxis einer sozialen Beziehung.
In: e-Journal Philosophie der Psychologie 18/2013

Vertrauen gilt als Voraussetzung und Ergebnis erfolgreicher Kommunikation zur Herstellung und Festigung sozialer Beziehungen. Trotzdem ist das Konzept des Vertrauens in sozialen Beziehungen zwischen Akteuren bislang nicht einheitlich erfasst worden, da soziologische, psychologische und philosophische Ansätze zumeist unvermittelt nebeneinander stehen.Die Frage, wie Vertrauen zu einem Unternehmen oder einer Marke entsteht und worauf dieses basiert, wurde ebenso wenig umfassend untersucht.
Dieser Artikel will hierzu das Konzept des Vertrauens zunächst in das kommunikations-wissenschaftliche Modell einer sozialen Praxis als deontische Kontoführung übertragen, um anschließend die Beziehung zwischen Konsumenten und Unternehmen sowie deren Marken als deontischen Status zu rekonstruieren und dadurch die Initiierung einer Vertrauensbeziehung zwischen individuellen Akteuren (Konsumenten) und kollektiven Akteuren (Unternehmen) verständlich zu machen. Hieraus ergeben sich Schlussfolgerungen für ein besseres Verständnis der Kommunikationsmacht von Marken und Unternehmen sowie Ansatzpunkte für die weitere neurophysiologische und kommunikationswissenschaftliche Forschung.

Inhalt: Unternehmenskommunikation - Konsumentenpsychologie - Kommunikationstheorie - Markenführung - Inferentialismus - deontische Kontoführung / corporate communication, consumer psychology, communication theory, branding, inferentialism, deontic score-keeping

Links:
e-Journal Philosophie der Psychologie
Download Vertrauen in Marken

   

Rommerskirchen, Jan: Die Vertrauensfrage im Social Web.
In: Social Media Magazin 2/2013, S. 52-63.

Das Vertrauen in Unternehmen und Marken ist bei den Konsumenten in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen und die klassische Unternehmenskommunikation durch Werbung ist dadurch in eine tiefgreifende Krise geraten. Der Artikel untersucht die Bedeutung des Vertrauens in der Kommunikationsbeziehung zwischen Konsumenten und Unternehmen sowie Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Menschen und Marken im Rahmen des 'Stereotype Content Model'.

Inhalt: Social Media Kommunikation - Markenkommunikation - Stereotype Content Model - Brand Personality Scale - Reputationsmanagement

Links:
Social Media Magazin

  Social Media Magazin 2/2013

Rommerskirchen, Jan: Image und Reputation - die Unternehmenskommunikation im Neopragmatismus. In: Medien und Kommunikationswissenschaft 1/2012, S. 24 - 40. Baden-Baden: Nomos 2012

An Theorien der Kommunikation mangelt es nicht, obwohl die wissenschaftliche Beschäftigung damit noch recht jung ist. Sie stammen von Kommunikationswissenschaftlern und -psychologen, Volkswirten und Logistikern oder Informatikern und Politikwissenschaftlern. Innerhalb des weiten Feldes der Kommunikationsforschung gibt es jedoch eine Trennlinie – die zwischen sprachphilosophischen und soziologischen Theorien. Die Theorie des „Inferentialismus“ von Robert B. Brandom und sein Modell der „deontischen Kontoführung“ zeigen, wie man die Trennung zwischen Sprachphilosophie und Soziologie überwinden kann. Darüber hinaus ermöglicht der Inferentialismus eine neue Theorie der strategischen Kommunikation zwischen Unternehmen und Konsumenten. Image und Reputation eines Unternehmens können dadurch als normative Status beziehungsweise normative Einstellungen der Rezipienten von Kommunikationsakten verstanden und gezielter in die Planung der Unternehmenskommunikation integriert werden.

Inhalt: Kommunikationstheorie - Robert Brandom - Inferentialismus - deontische Kontoführung - Unternehmenskommunikation - Image - Reputation

Links:
Zeitschrift Medien und Kommunikationswissenschaft

  Image und Reputation

Rommerskirchen, Jan: Prekäre Kommunikation. Wiesbaden: VS Verlag 2011

Das Verständnis der interkulturellen Kommunikation gewinnt in einer sich globalisierenden Welt an Bedeutung. Immer drängender wird dabei die Beantwortung der Frage, wie die Mitglieder unterschiedlicher kultureller Gemeinschaften durch Kommunikation zu einer Verständigung über Handlungssicherheit und gesellschaftliche Ordnung kommen können.
Eine sehr prekäre Form der interkulturellen Kommunikation ist die polizeiliche Vernehmung von Beschuldigten. Diese prekäre Kommunikation eignet sich daher besonders gut, um die Bedingungen der Möglichkeit funktionierender Kommunikation in multikulturellen Gesellschaften zu prüfen und ein praxisorientiertes Modell der interkulturellen Kommunikation zu entwickeln.
Dieses Buch wendet sich an Kommunikationswissenschaftler, Sprachphilosophen und Soziologen mit ihrem Interesse an theoretischen Erklärungen der interkulturellen Kommunikation, aber auch an Praktiker wie Polizeibeamte und Sozialarbeiter – und an all jene, die ein Verständnis für die Bedeutung funktionierender Kommunikation in einer multikulturellen Gesellschaft haben oder entwickeln wollen.

Inhalt: Kommunikation - Kultur - Robert Brandom - Vernehmungen in der multikulturellen Gesellschaft

Links:
VS Verlag

Rezensionen:
Sara Dirnagl in Interculture-Journal 15/2011, S. 75-78

 

  Prekäre Kommunikation

Rommerskirchen, Jan: Manuskripte

Politik als Wissenschaft bei Wilhelm von Ockham (Manuskript 2006)

Wissen, Wahrheit und Wissenschaft im Herbst des Mittelalter.
Die Prinzipien einer neuen Wissenschaft bei Wilhelm von Ockham (Manuskript 2005)

Legitimation und Limitation eines republikanischen Staates
bei Immanuel Kant und Jean-Jacques Rousseau (Manuskript 2005)

Die Stoa und die Entdeckung des Ich (Manuskript 2004)

Aristoteles und die Erkenntnis der Prinzipien (Manuskript 2003)

   

Rommerskirchen, Barbara: Constructing Reality. Constructivism and Narration in John Fowles's 'The Magus'. Frankfurt a.M.: Peter Lang 1999

  The Magus